Yosemite National Park – zwischen Bären und Mammutbäumen (Kalifornien II)

DREI WUNDERBARE TAGE VERBRACHTEN WIR IM YOSEMITE NP. DIESER GILT FÜR VIELE ALS SCHÖNSTER NP DER WELT. DAS KANN ICH SO NICHT BESTÄTIGEN, DA ICH (BEI WEITEM) NOCH NICHT ALLE NP GESEHEN HABE. IMPOSANT UND ZUGLEICH MALERISCH WIRKTE DAS UNESCO-WELTKULTURERBE ALLE MAL. WARUM APPLE SO VERNARRT IN DIESES STÜCK ERDE IST WURDE UNS JETZT AUCH BEWUSST.

 

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Von Oben (Google.maps) sieht alles so klein aus. Jedoch wirkte der Park richtig gigantisch als wir in Mitten der spektakulären Felsformationen im weltbekannten Yosemity Valley zwischen El Capitano und Half Dome standen. Wir hatten Glück den Park überhaupt besichtigen zu können. Im Sommer (Juli und August) wütete das größte Feuer der Geschichte in Kalifornien und bedrohte u.a. auch den Yosemite NP. Der Park musste mehrere Wochen gesperrt werden. Die Ausmaße des Feuers waren nicht zu übersehen, der Geruch von verbranntem Holz lag noch in der Luft.

 

 

Am ersten Tag besuchten wir die Touluma-Crove. Etwa 25 Mammutbäume trafen wir hier an. Bevor wir die Giganten sehen konnten, mussten wir einen Marsch von etwa einer Stunde auf uns nehmen. Wir dachten schon jetzt, dass die Bäume links und rechts neben uns Mammutbäume wären (ragten bereits bis zum Himmel – oder noch höher). Als wir jedoch den ersten Mammutbaum sahen – WOW, einfach nur WOW.

 

 

Das Valley stellt das Herzstück des Nationalparks da. Umgeben vom El Capitan und dem Half Dome ist es Ausgangspunkt unzähliger Wanderrouten. Jedoch ist es auch Anziehungspunkt für hunderte von Eintagestouristen, welche die so wunderbare Nature zu einem touristenüberlaufenen Ort machten.

 

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Vier Wanderrouten absolvierten wir und bestiegen u.a. zwei Gipfeln. Die Gipfeln im Yosemite unterscheiden sich von den uns bekannten Berggipfeln dadurch, dass der überwiegende Teil runde, abgeschliffene Kuppeln darstellen. Das Landschaftsbild wirkt dadurch nicht so schroff und rau wie in den Alpen.

 

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Den zweiten Tag starteten wir bei „perfektem“ Wetter mit einer Wanderung zum Vernal Fall. Die äußeren Verhältnisse zeigten sich mit rd. 25 Grad und wolkenlosem Himmel optimal fürs Wandern auf rd. 1.500 Metern. Jedoch hätte ich mir als leidenschaftlicher Fotograf das eine oder andere Wölkchen gewünscht. Auf Grund der lang anhaltenden Dürre (letzter Niederschlag war im März) war der Wasserfall nahezu vertrocknet.

 

 

Die zweite Route führte uns zum Sentinel Dome. Um seine Spitze erreichen zu können, mussten wir erstmal auf rd. 2.500m aufsteigen (Großteils mit dem Auto – Wanderung dauerte nur knapp 2 Stunden). Vom höchsten Punkt dieser Kuppel hatten wir einen 360 Grad Blick auf den Nationalpark. Einfach genial. Lag aber auch daran, dass sich hierher nur eine Handvoll von Wanderern verirrten.

 

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Krönender Abschluss des Tages stellte der Sonnenuntergang am Glacier Point dar, welchen wir wieder mit hunderten Anderen bestaunen durften. Es sah alles so unrealistisch gezeichnet aus – richtig kitschig.

 

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Am letzten Tag überquerten wir die High Sierra auf der Passstraße Tiaga Road. Von dort aus wanderten wir zu erst zum May Lake, wo im Hintergrund der Mt. Hoffman thronte. Anschließend gings weiter bis zum Lambert Dome, mit Zwischenstop beim Olmsted Viewpoint. Von hier aus hatten wir einen Überblick über unzählige Gipfel und endlose Tannenwälder.

 

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Während unserer Zeit im National Park schliefen wir auf der wunderbaren Red Tail Ranch. Die Inhaber der Ranch waren Debora und Kevin. Zusammen mit ihren beiden Hunden sorgten sie dafür, dass man sich hier wirklich heimisch fühlen konnte. Am Abend konnten wir so viele Sterne sehen, da wir inmitten des NP waren und die Lichtverschmutzung hier noch sehr schwach war. Am Morgen bekamen wir echt geniales Frühstück von Debora serviert (das Beste der ganzen zwei Wochen), während Kevin an diversen Geräten schraubte.

 

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