Österreichs grünes Herz

Unterwegs am Fuße des Dachstein

Vorweg: Ja – die Schladming/Dachstein-Region kann man auch im Sommer besuchen auch wenn die meisten diese nur vom Schifahren kennen. Der Dachstein, einer der bekanntesten Berge Österreichs, bildet mit den nicht weniger imposanten Niederen Tauern eines der spektakulärsten Täler Österreichs – das Ennstal. Die Enns, seit Jahrhunderten ein wichtiger Fluss der Alpenrepublik, ist namensgebend für diese gewaltige Naturlandschaft. Rund 90km erstreckt sich dieses Tal und bietet, mit seinen unzählige Nebentälern, malerische Seen, raue Berggipfeln und finstere Schluchten. Ein kurzer Lokalaugenschein.

 

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Good morning Ennstal

Ein Sonnenaufgang in den (österreichischen) Bergen ist für jeden (Fotografen) ein Genuss. Vor allem dann, wenn die ersten Sonnenstrahlen die Täler mit ihrem sanften Licht durchfluten und das Leben so langsam aus seinem Tiefschlaf erwacht. Das einzige was um diese Zeit zu hören ist: die Glocken der bereits erwachten Kühe. Vor allem die auf einen kleinen Hügel thronende Kirche macht diesen Aussicht so besonders.

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Am östlichsten Gletscher der Alpen

Die Ramsau, vor allem aus dem Wintersport bekannt (u.a. fand die Nordische Ski-Weltmeisterschaft 1999 hier statt), liegt auf einem Höhenplateau am südlichen Fuße des Dachsteingletschers. Mit rd. 6.500 Betten ist diese Höhendorf die größte Tourismusgemeinde der Steiermark. Von hier aus wurde die Erstbesteigung des Gletschergiganten vorgenommen und Ende der 60er die bekannte Gletscherbahn errichtet, die einen unbeschwerten Weg zur Spitze ermöglicht.

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Ein Naturdenkmal – zurecht

Für mich stellt die Silberkarklamm bis jetzt die wohl spektakulärste Klamm in Österreich dar. Das ohrenbetäubende Rauschen des Wassers, gewaltige Stromschnellen und hölzerne Steiganlagen machen diese Schlucht wohl einzigartig. Vor allem für Kletterer bieten die Steilwände große Herausforderungen.

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Riesach – die Fälle

Etwa 20 Fahrminuten von Schladming entfernt befinden sich im hintern Untertal die höchsten Wasserfälle der Steiermark. Durch den Wald schlängelt sich ein kleiner Weg nach oben, immer mit einem Blick auf den gewaltigen Wassersturz. Hin und wieder queren hölzerne Brücken die Fälle. Den Höhepunkt des Aufstieges bildet laut Infotafel der Alpinsteig Höll welcher über eine Hängebrücke führt. Leider war dieser auf Grund von Wartungsarbeiten gesperrt.

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Riesach – der See

Nach etwa einer Stunde Fußweg gelangt man auf ein Hochplateau in welcher der Riesachsee ruhig eingebettet liegt. Umrahmt ist er von der Hochwildstelle und dem Greifenberg mit dem Klafferkessel sowie der Preintalerhütte. Meines Erachtens nach ein sensationelles Gesamtensemble das sich einem hier bietet.

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Riesach – das Tal

Einfach nur zum Genießen.

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Auf der Hochwurzen

Die Panoramabahn auf die Hochwurzen wurde uns empfohlen, nicht etwa jene auf die Planai oder auf die Reiteralm. Jene auf die Hochwurzen, denn von da aus hat man die beste Aussicht auf den Gletscher. Und recht sollten sie behalten. Vom Gipfel aus kann man den Giganten erst in seiner vollen Länge und Größe bewundern.

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